Sanierung und Ersatzneubau IHK

Auftraggerber/in: IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland
Fertigstellung: Ende 2027
Leistungsumfang: LPH 1-8
Beschreibung:

Die Industrie- und Handelskammer Arnsberg, Hellweg-Sauerland beabsichtigt, ihr stark sanierungsbedürftiges Hauptverwaltungsgebäude umfassend zu erneuern.
Hierzu soll der rückwärtige Gebäudeteil kontrolliert zurück gebaut und flächenreduziert neu errichtet werden, während der verbleibende denkmalgeschützte Bestand saniert wird.

Presse: WESTFALENPOST online
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Fotos Bestand

Die rückwärtigen Anbauten, welche sich an der Twiete befinden, stammen aus den 1960er und 1980er Jahren.

Die beiden denkmalgeschützten Gebäudeteile an der Königstraße mit einem Baujahr ca. 1820 reihen sich harmonisch in das klassizistische Viertel am Arnsberger Neumarkt ein.

Visualisierung ONP

Die beiden denkmalgeschützten Baukörper Gebäude 18 und 20 werden freigestellt und durch einen zweigeschossigen Neubau im rückwärtigen Bereich ergänzt.

Die bestehenden denkmalgeschützten Gebäude werden saniert und auch zukünftig durch die IHK als Ausstellungs- und Bürofläche genutzt.

Abbruch Bestand

Ein Großteil des Hauptgebäudes Königstraße 18-20 (gelbe Fläche) wird zurück gebaut.

Der monolithische Neubau wird bewusst mit einem Abstand zum erhaltenen Bestand positioniert und nimmt sich durch seine Fassadengestaltung zurück.

Der dadurch entstehende Platz dient als Aufenthaltsfläche und Erschließung der Gebäude - der Campus IHK.

Fotos Bestand

Der aktuelle Haupteingang mit großen Verkehrsflächen und gewachsenen Erschließungsstrukturen ist das Ergebnis mehrere Anbauten und Erweiterungen der Vergangenheit.

Die geschlossene Randbebauung wird durch den Rückbau und Campus zwischen Bestand und Neubau aufgebrochen.

Visualisierung ONP

In Gebäude 20 wird die offene Wendeltreppe, welche bei Umbauten in den 80er Jahren abgeschnitten wurde, wieder ergänzt. Die vorhandene große Öffnung in dem Baukörper wird durch eine Pfosten-Riegel-Konstruktion geschlossen und sorgt für viel Licht im Foyer.

Das Untergeschoss des Neubaus bildet ein Sockelgeschoss, womit sich die Lochfassade optisch an der Gestaltung des Klassizismus orientiert.

Im Innenraum sieht die Planung klassisch zugeschnittene Ein- bis Drei-Personen-Büros vor, ringförmig um den Flur angeordnet und zum Gang durch verglaste Trennwände gefasst. Somit haben alle Büro genügend Tageslicht und eine natürliche Belüftung.

Durch die Glastrennwände entsteht ein heller, freundlicher Erschließungsbereich mit offenen Co-Working-Bereichen, die die Zusammenarbeit und den Dialog fördern.


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